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Einleitung
"Niemand hat das Recht, aus Gedankenfaulheit Tier und Mensch so zu
peinigen, wie der es tut, der nicht mit Hunden umzugehen versteht.
Also die Mehrzahl derer, die einen Hund besitzt." (Kurt Tucholsky)
Der Hundekauf
Kaufen Sie Ihren Hund möglichst nur bei einem guten Züchter, der die
Zucht aus Liebe zum Hund und nicht zum Geld betreibt. Isoliert, in
einem verdreckten Zwinger oder anonym hinter den Glasscheiben eines
Kaufhauses aufgewachsene Hunde sind meistens menschenscheu und
brauchen viel Zuwendung und Erfahrung, um die Torturen der ersten
Lebenswochen auszugleichen. Am besten erspart man den Tieren das
Leid, indem man solche "Hundewarenhändler" boykottiert. Solche
Händler inserieren übrigens häufig in Tageszeitungen, was ein guter
Züchter nicht nötig hat. Ein guter Züchter hält die Welpen in engem
Kontakt zu verschiedenen Menschen, fordert beispielsweise die
zukünfigen Besitzer zu häufigen Besuchen des Wurfes auf. So
entwickeln die kleinen Hunde ganz selbstverständlich Vertrauen zum
Menschen und werden sich ihm gerne anschließen.
Die meisten soliden Züchter sind dem Verband für das Deutsche
Hundewesen e.V., Westfalendamm 174, 44141 Dortmund, Telefon 02 31-56
50 00, Telefax 02 31-59 24 40 angeschlossen, der Sie ausführlich
über Rassen informieren kann und gerne weitere Kontaktadressen zur
Verfügung stellt.
Gute Züchter haben oft eine Warteliste. So kann es sein, dass man 3
oder bei Modehunden sogar 12 Monate auf seinen Welpen warten muss.
Die Züchter wollen so Spontankäufe vermeiden. Ein Hund kann in 5
Minuten gekauft sein, aber er braucht etwa 10-15 Jahre Zeit,
Zuwendung und Betreuung. Ein Hund ist kein Spielzeug, auch nicht für
Kinder, und auch kein Paar Schuhe, die man zurückgeben kann, wenn
sie doch zu eng sind. Bei einer solch langen Lebensgemeinschaft
sollte den zukünftigen Hundehalter eine halbjährige Wartezeit nicht
verärgern. Die Zeit lässt sich gut nutzen, um sich intensiv auf das
neue Familienmitglied vorzubereiten und dann möglichst viele Fehler
in den ersten Wochen zu vermeiden.
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