Die Grundausstattung

Neben viel Zeit und Zuwendung, vor allem im ersten Lebensjahr, benötigt ein Hund nicht sehr viel. Eine Decke auf seinem festen Schlafplatz, möglichst in einer Ecke, der den ganzen Tag zur Verfügung steht, wenn er sich einmal zur Ruhe zurückziehen will. Hervorragend geeignet sind die so genannten "Vetbeds" aus der Krankenpflege. Sie sind fellähnlich, saugen sehr gut Nässe auf, speichern Wärme und sind vor allem kochfest...wegen der Flöhe. Geflochtene Körbchen oder Liegeschalen sind eher ein Entgegenkommen an die Ästhetik des Menschen.

Hundenäpfe sollten rutschfest sein, da sonst der Hund sein Fressen unter Umständen durch die ganze Wohnung verfolgen muss, im Anschluss dann Sie mit dem Wischlappen den Hund. Nahezu alle Hunde, wenn sie artgerecht, nämlich bewegungsfreundlich gehalten werden, machen sich unweigerlich dreckig. Dafür empfiehlt sich ein Sortiment alter Handtücher, um das Fell abzureiben.

Gerade der Welpe braucht reichlich Spielzeug. Bei Langeweile wird er sonst schnell auf Ihre Telefonleitung, Polster oder Schuhe zurückgreifen. Das Spielzeug sollte für einen tobenden Hund ungefährlich sein, also so, dass er es nicht zerstören oder verschlucken kann. Hervorragend geeignet sind Hartgummibälle oder -figuren, alte Tennisbälle oder Ähnliches. Gestatten Sie kein Spielzeug, das der Hund nicht von anderen Dingen unterscheiden kann, mit denen er auf keinen Fall spielen darf. Gerade während des Zahnwechsels (etwa 3.-5. Monat) haben die Welpen ein nahezu unstillbares Kaubedüfnis. Dafür gibt es im Handel beispielsweise Büffelhautknochen, Kuhhufe, Ochsenziemer oder andere appetitliche Dinge.